Wie alles begann

Dies ist das dritte Mal, dass ich bei der Postkunst dabei bin und jedes Mal war es eine wundervolle Aktion.
Bei der Postkunst bekommt man einige Vorgaben, wie Thema, kreative Technik und Format, innerhalb derer Grenzen man sich frei austoben kann.
Dieses Mal war ich total angefixt, als ich das Thema gelesen habe. Mit Krabbeltieren habe ich mich früher schon mal ausgiebig beschäftigt und dann kam mir ziemlich schnell der Gedanke, dass es doch diese wunderschöne Geschichte von der Grille und der Ameise gab. Ich liebe es, wenn ich einen roten Faden habe und Geschichten sind dazu prima. Drucken ist auch immer OK. Also habe ich mich angemeldet.

Nur leider hatte ich mich mit dieser Geschichte etwas vertan. 

Erstmal habe ich die Geschichte gegoogelt. Die Ergebnisliste klang erstmal vielversprechend. Fabel von Aesop“. Prima, Aesop ist immer gut. Dann gibt es da auch noch eine Fassung von einem Jean de la Fontaine. Klingt doch auch toll. 
Dann habe ich die Fabel von Aesop gelesen. 

Dann habe ich die Fabel von Monsieur de la Fontaine gelesen. 

Ich war fassungslos. Was soll das denn für eine Moral sein? 

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ „Wer nicht vorsorgt ist selbst schuld“. „Gedicht zum Thema Faulheit“. „Kunst ist schön und wichtig, oft aber auch brotlos“. 

Ich war schon drauf und dran mein Insekt zu wechseln.

Aber dann gab es Lichtblicke. Das Original-Ende hat scheinbar nicht nur mir nicht gefallen und so gibt es zahlreiche Varianten mit alternativen Ende. 
Letztendlich habe ich mich für die Variante von einem Herrn Georg Born entschieden, in dem die Grille tatsächlich tanzte, vom Ballett engagiert wurde und sich dann ein Haus im Süden kaufen konnte, wo sie das ganze Jahr singen konnte. 
Damit konnte ich die Geschichte dann prima weiterspinnen. 

Aber erstmal kamen die verschiedensten Druckexperimente.

Inspirationen

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